Haltungstraining von feelstrong Bremerhaven bei beatmetleben

beatmetleben – Fachbeitrag

erschienen in der Ausgabe 5 – 2022
geschrieben von Anja Kempf


beatmetleben Thema: Bewahren Sie Haltung

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Textveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von
beatmetleben
Perspektiven zur außerklinischen Beatmung und Intensivpflege


Bewahren Sie Haltung
beatmetleben interessiert sich für die Hintergründe

Fehl- und Schonhaltungen sind gang und gäbe beim Lauf durchs Leben vieler Menschen.
Das kann bei schwerer körperlicher Arbeit weitreichende Folgen haben. Gerade für Pflegekräfte – auch Laien – ist eine gerade, senkrechte Körperachse deshalb besonders wichtig.

Die Gründe für eine falsche, gekrümmte oder verschobene Körperhaltung sind vielfältig und individuell.
Vermehrtes langes Sitzen im Alltag kann eine Ursache sein. Beim übermäßigen Sitzen sind die Beine angewinkelt, dadurch kann sich die Muskelgruppe „Hüftbeuger“ „verkürzen“ – das heißt sie büßt einen Teil ihrer Dehnfähigkeit ein.
Einer der Hüftbeuger fängt auf der Innenseite der Lendenwirbel an und verläuft unsichtbar weiter nach unten durch das Becken und endet am oberen Teil des Oberschenkelknochens. Es ist ein besonders kräftiger Muskel dieser Muskelgruppe. An seiner dicksten Stelle hat der Muskel ungefähr den Durchmesser eines Wirbelkörpers, er ist also ein richtig starker Muskel, der uns in unserer Körpermitte stabilisiert.

Wenn der Hüftbeuger seine Dehnfähigkeit reduziert hat, kann er eine spontan benötigte Dehnung wie zum Beispiel einen großen Ausfallschritt nicht einfach abrufen und umsetzen.


Ein „verkürzter Hüftbeuger“ überträgt diese Einschränkung außerdem häufig nach oben Richtung Kopf oder nach unten in die Beine. Daraus können Probleme wie zum Beispiel nach oben ein Hohlkreuz und Bandscheibenprobleme, Rundrücken oder Schulterprobleme und nach unten Schmerzen im Iliosakralgelenk, Knieprobleme oder ein Hammerzeh entstehen.
Diese Haltungsprobleme beziehungsweise Schmerzen sind dann meistens das Resultat eines muskulären Ungleichgewichts.

Haben Sie acht auf Ihre Körperhaltung

Wichtig für beatmetleben – Leser:
Warum sollten Pflegekräfte ganz besonders auf ihre Körperhaltung achten?

Die Antwort ist einfach: Weil sie schwere Arbeiten in einer muskulär ungünstigen, körpervorgeneigten Haltung ausführen.
Dadurch können Muskeln fehl- oder überbelastet werden und zu den oben genannten Problemen führen.
Es gibt zwei besonders große Problembereiche in unserem Körper, zum einen im Lendenwirbelbereich (dort, wo häufig Bandscheibenvorfälle passieren) und zum anderen im Schulterbereich.
Häufig arbeiten wir mit den Armen nach vorne – das heißt, die Brustmuskulatur vorne wird ständig beansprucht und kann sich dadurch verkürzen. Die Muskulatur hinten, die das Schulterblatt hält, muss nachgeben und wird viel zu selten aktiv direkt angesprochen, um das Schulterblatt wieder zurückzuholen.
Sehr häufig übernehmen andere Muskeln aus diesem Bereich diese Aufgabe und überlasten sich damit.
Schmerzen und Einschränkungen können dann eine Folge sein.
Bei diesem muskulären Ungleichgewicht beim Arbeiten steuern wir meistens nicht genug gegen und unser Oberkörper kann dadurch immer mehr „hängende Schultern“ bekommen.
Die Beweglichkeit nach hinten schränkt sich ebenfalls immer mehr ein, weil die Brustmuskulatur vorne nicht genug nachgibt.


Größer werden und aufrichten

Damit unser Körper gut arbeiten kann, brauchen wir aber zwei senkrechte Körperachsen.
Zusätzlich brauchen wir noch ein großes Bewegungsausmaß in den Gelenken Hüfte und Schulter.
Wenn wir in einer Fehl- oder Schonhaltung stehen, sind meistens beide Körperachsen schief und wir haben ein eingeschränktes Bewegungsausmaß.


Die schiefe Körperhaltung bemerkt der eigene Körper häufig überhaupt nicht.

Anzeichen könnten zum Beispiel zwei unterschiedlich hohe Schultern sein oder eine nach vorne geneigte Körperachse.
Ein Größerwerden und Aufrichten ist für den Körper an ganz unterschiedlichen Stellen wichtig. Durch das Aufrichten verbessert sich das Platzangebot zwischen den Wirbelkörpern.
Die Bandscheiben werden gleichmäßiger belastet und die Wirbelkörper können im besten Fall wieder parallel zueinander stehen. Dadurch kann der Körper sich besser um die Wirbelsäule herum drehen und das Bewegungsausmaß vergrößert sich.
Durch das Größerwerden haben auch die Nerven mehr Platz. Sie kommen an der superengen Stelle zwischen den Wirbelkörpern heraus. Nerven mögen es überhaupt nicht, wenn sie eingeengt werden. Sie sind die direkte Verbindung zum Gehirn und steuern unsere Muskeln und vieles mehr.
Damit sie gut arbeiten können, brauchen sie auch Platz.
Außerdem ist eine gerade Körperachse auch für die inneren Organe wie zum Beispiel die Lunge gut.
Mit einem geraden Oberkörper lässt es sich besser tief ein- und ausatmen.
Für die Lungenflügel ist es wichtig, dass der Luftaustausch bis in die unteren Zipfel geschieht.


Stehen Sie richtig?

Glauben ist gut, Kontrolle ist besser: Einfach mit dem Handy alle vier Körperseiten fotografieren lassen und den Stand checken.
Vielleicht sind Sie nach vorne geneigt oder gebeugt?
Mit folgender Übung ist die Körperachse gut zu korrigieren. Das Aufrichten kann im Sitzen und im Stehen durchgeführt werden; am besten vor dem Spiegel – so kann man auch Veränderungen schnell erkennen.
Die Übung kann komplett oder in Teilen immer mal wieder zwischendurch gemacht werden.

  • Im Stehen oder Sitzen die Füße hüftbreit parallel stellen.
  • Das Becken zurückkippen, also das Gegenteil eines Hohlkreuzes machen.
  • Po anspannen, dann wird man schon etwas größer.
  • Die seitliche Bauchmuskulatur nach innen in Richtung Brustbein ziehen – dann ist der Bauch auf einmal weg.
  • Die Schultern und Arme locker nach unten fallen lassen.
  • Die Handinnenflächen nach außen drehen, so dass die Daumen nach hinten zeigen – die Schulterblätter werden wie durch ein Gummiband zusammen und nach unten gezogen.
  • Das Kinn nach unten und in Richtung Wirbelsäule schieben.
  • Das Ergebnis ist ein deutlich geraderer Stand oder Sitz.
  • Wichtig: Atmen nicht vergessen!


All das, was sich während der Übung irgendwie „komisch“ anfühlt, ist die Differenz zwischen abgespeicherter Fehlhaltung und tatsächlich gerader, aufrechter Haltung.
Sichtbar wird der Effekt, wenn man sich vor und während der Übung von allen Seiten fotografieren lässt.


Danke liebes beatmetleben – Team für die tolle Zusammenarbeit.

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Natürlich kann sich auch jeder andere bei mir melden, der gern seine Körperhaltung verbessern möchte – in beatmetleben steht auch schon ein großer Teil an Informationen zum Nachlesen.

Mit anderen Worten:
Bei Problemen wie zum Beispiel Bandscheibenvorfall, Rückenschmerzen, Schulterproblemen, Nackenschmerzen, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Handschmerzen, Wirbelsäulenprobleme, Knieprobleme, Kopfschmerzen, Rundrücken, Hammerzeh, Hohlkreuz, ISG, Iliosakralgelenk, Skoliose, Beckenschiefstand, Trichterbrust, X-Beine oder Tennisarm kann mein Haltungstraining helfen, Beschwerden zu lindern und Lebensqualität wieder herzustellen.
Des weiteren können die typischen Fußballer-Probleme in Leiste, Po, Oberschenkel, Ferse, Lendenwirbelbereich oder Wade gezielt angegangen werden.



Darüber hinaus helfe ich auch bei Sportarten, wie zum Beispiel bei:
Fußball, Eishockey, Basketball, Golf, Tanzen, Segeln, Ballett, Schwimmen, Turnen, Leichtathletik, Turmspringen, Boxen, Trampolin, Handball, Reiten, Rudern, Radsport, Tennis, Singen, Volleyball, Tischtennis, Skisport, Schach, Surfen, Billard, Dart, Badminton, Judo oder Karate.



Hier kann mein Haltungstraining dabei helfen die Leistungsfähigkeit zu steigern.
Verletzungen können reduziert werden und eine lange Ausübung des Sports auf höchstem Niveau zu ermöglichen.